Das Maggiatal

ein magisches Tal

Wer Zeit hat zu verweilen und zu schauen, entdeckt im Vallemaggia einen Reichtum an Vielfältigkeit, der in tausendjähriger Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur entstanden ist.
Vor 2400 Jahren − wie archäologische Funde beweisen − sind Ligurer in das „Vallis Madiae“ eingedrungen und haben sich im vorderen Teil des Tales angesiedelt, wo auch heute noch Dörfer stehen. Und die Ligurer waren gewiss nicht die ersten … Stolz auf eigene Traditionen und Rechte, hat das Vallemaggia bis 1513 seine Autonomie bewahrt. Die Landvögte brachten jedoch keine wesentlichen Fortschritte ins Leben der Talbewohner, sodass mit dem Weggang des 159. und letzten Landvogtes im Jahre 1798 ein bedenklich unterentwickeltes Vallemaggia zurückblieb.
Dies war ein Grund, weshalb in den Jahren zwischen 1860 und 1930 ein gewaltiger Auswanderungsstrom nach Amerika einsetzte, der dem Tal junge und starke Kräfte entzog. Als die Auswanderungswelle in die Neue Welt abflaute, begann der Auszug der Bevölkerung aus den Bauerndörfern in die Stadt. Somit verringerte sich die Einwohnerzahl von 10'000 im Jahre 1700 auf 4500 im Jahre 1950. Im folgenden Jahrzehnt setzte fast unbemerkt eine Rückwanderung und somit ein wirtschaftlicher Aufschwung ein.
Bau und Betrieb der Kraftwerke, das Aufkommen des Pendelverkehrs, eine gute Wirtschaftskonjunktur, die unter anderem auch den Tourismus förderte, brachten das Vallemaggia auf den Weg zu wirtschaftlichem Aufschwung und Fortschritt. Eine Entwicklung, die vor allem in den Seitentälern noch längst nicht abgeschlossen ist.
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