Die Kathedrale San Lorenzo befindet sich in Lugano und ist mit Ihrer bis heute erhaltenen romanischen Optik ein beliebtes Ausfklugsziel.
Casa Berno
+41 (0)91 791 32 32
 

Kathedrale Santo Lorenzo Lugano

Anschrift

Kathedrale San Lorenzo
Via Cattedrale
6900   Lugano
Telefon +41 (0)91 922 88 42

Beschreibung

Fassade der Kathedrale Lorenzo.

Beachtenswertes Gebäude mit Fassade in Renaissancestil. Im Innern zahlreiche Fresken und wertvolle barocke Ausstattungen. Die Kirche wurde sicher im Frühmittelalter gegründet, bereits im Jahre 818 zur Pfarrkirche und 1078 zur Stiftskirche ernannt. Seit 1078 ist sie Kathedrale. Das Mauerwerk ist auch in der heutigen Konstruktion noch romanisch; im 13.-14. Jh. erhielt sie die Gewölbedecke und wurde vergrössert; die Fassade wurde in den Jahren 1500/1517 wahrscheinlich von den Architekten Tommaso Rodari aus Maroggia, Giovan Gaspare Pedoni aus Lugano, Bernardino Gaggini aus Bissone (alias "Furlano") und Agostino Busti aus Milano (alias "Bambaia") errichtet. Die Wetterfassade ist eines der Meisterwerke der lombardischen Renaissance. Das Frontispiz, vier Pfeiler tragen das mittlere Kranzgesims in gebrochener Linie und ein Gebälk -  Elemente, die auf höchst harmonische Weise angeordnet sind.

imposante architektur im tessin

Die Kappelle Madonna delle Grazie ist reich mit Säulen geschmückt und einem Marmoraltar versehen; sie wurde 1494 gegründet und 1774 nach Projekten des Architekten Giambattista Casasopra rekonstruiert. Auf dem prunkvollen Alter: Altarbild mit den San Lorenzo und San Rocco in Gegenwart von der Madonna. Es ist das Werk von Giovanni Battista Carloni aus Rovio.

Am Eingang zum Chor steht der imposante Hauptaltar aus Marmor darauf Überbau mit Tempelchen mit Putten dekoriert. Er wurde Ende des Seicento nach den Zeichnungen von Andrea Biffi angefertigt; beide Statuen auf der Seite, die San Lorenzo und jene von Santo Stefano stammen von Francesco Pozzi, 1708. Im letzten Raum des Südschiffes ist das ehemalige achteckige Taufbecken aufgehoben. Es trägt eine Inschrift und die Jahreszahl 1430.

Fresken: Die ältesten sind auf der Wand der gegenüberliegenden Fassade über dem Kreuzgewölbe aus der Epoche der Gotik zu betrachten: Spuren einer Szene des Universalgerichts, ein perspektivischer Mäander, der Kopf eines Apostels (der Heilige Petrus) und ein kleiner Rest der Hölle, schon im 13. Jh. dokumentarisch belegt. Im zweiten Pfeiler ist ein Grabtafel mit Figuren aus dem Jahre 1346 eingelassen, die den Bischof Bonifacio da Modena aus Como darstellt, darunter lateinisches Epigraph.

Q - Quality is our passionSwiss Golf HoltelsSwiss Premium HotelsPublic Wireless LANFree WLAN